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3. Liga

vor 7 Stunden
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„Kollektiv versagt“: St. Johann fertigt Pinzgau ab

Mathias Funk

Nach vier sieglosen Partien ohne eigenen Torerfolg ist Westligist TSV St. Johann wieder zurück in der Spur. Und wie! Am Samstagnachmittag gewannen die Pongauer das Westliga-Derby beim FC Pinzgau klar mit 4:1. Die Saalfeldener warten indes seit rund einem Monat auf einen Sieg. 


Das hätten sich wohl beide Mannschaften anders vorgestellt. Denn dass das Westliga-Derby zwischen dem FC Pinzgau und St. Johann so deutlich ausfällt, damit rechneten nur die wenigsten. Die Gäste aus dem Pongau jubelten am Ende über einen eindeutigen 4:1-Sieg am Fuße des Steinernen Meeres.

Elfmeter bringt Saalfelden in Führung
Dabei sah es in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen aus, gingen die Hausherren durch Philipp Zehentmayr (24.) mit 1:0 in Front. Im Gegenzug jubelten die Gäste aber nur 120 Sekunden später über den Ausgleich, nachdem Sandro Djuric einen Freistoß direkt verwandelte. „Das hat unser Spiel kippen lassen“, haderte Pinzgaus Interimscoach Arnold Benedek.

"Das schmeckt schon richtig gut. Wir wollten den Sieg heute unbedingt."Bernhard KLETZL, Cheftrainer TSV St. Johannfan.at quote icon

Und es kam noch schlimmer: Raphael Kosakiewic, der zum FC Liefering wechseln wird, sorgte kurz nach Wiederanpfiff für die erstmalige Gästeführung (54.), ehe Chedi Afifeh (68.) und Kenan Kirim (72.) die Führung der Kletzl-Elf auf 4:1 ausbauten und damit auch den deutlichen Endstand fixierten. „Das schmeckt schon richtig gut. Wir wollten den Sieg heute unbedingt“, sagte St. Johann-Coach Bernhard Kletzl nach der Partie. 

Pinzgau über Derby-Pleite enttäuscht
Auf der Gegenseite zeigte man sich vom mageren Auftritt insgesamt extrem enttäuscht. „Das hätten wir uns heute anders vorgestellt. Das Kollektiv versagt aktuell komplett“, brachte es Lukas Moosmann, der nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause (Wadenbeinbruch) sein Comeback feierte, auf den Punkt. 

Auch der in Saalfelden als Trainer gehandelte Thomas Eder ließ sich das Derby am Steinernen Meer nicht entgehen. Der „Krone“ sagte der 45-Jährige über seinen Besuch: „Ich will mir jetzt einfach ein Bild von der Mannschaft machen. Dann werden wir sehen, was passiert.“ Und saß dabei möglicherweise gleich neben seinem künftigen Stürmer, beobachtete doch auch Ex-Austrianer Joe Zottl die Partie genau.

Kommt Zottl? „Kein Geheimnis, dass wir einen Stürmer brauchen“
„Ich habe immer betont, dass ich zurück nach Salzburg möchte“, erklärte der 32-jährige Deutsche, der aktuell in Vöcklamarkt eine durchwachsene Saison erlebt und die Oberösterreicher im Sommer verlassen wird. „Es ist ja kein Geheimnis, dass wir einen Stürmer brauchen“, sagte Pinzgaus Vorstandsmitglied Christian Herzog über eine mögliche Verpflichtung des Angreifers.

Neben Zottl und Eder saßen auch Noch-BSK-Kicker Said Llambay (bereits fix in St. Johann) und Konstantinos Chatzipirpiridis auf der Tribüne. Der quirlige Torjäger steht ebenfalls im Fokus der St. Johanner. 


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